Synchronmotoren für Nutzfahrzeuge - Permanentmagnet (PM)

Beim Permanentsynchronmotor (auch "PM-Motor") handelt es sich um einen Motor, bei dem ein Magnetfeld durch Permanentmagnete erzeugt wird. Er zeichnet sich durch einen konstant magnetisierten Rotor, der synchron, also ohne den sogenannten "Schlupf", zum magnetischen Drehfeld des Stators bewegt wird, aus.

Vorteile

  • Maximaler Wirkungsgrad
  • Dynamische Drehzahlregelung möglich
  • Schnelle Reaktion auf Laständerung
  • Kleiner Bauraum, geringes Gewicht

Nachteile

  • Bei Traktionsantrieben müssen die möglichen hohen Bremsmomente im Falle eines Kurzschlusses berücksichtigt werden
  • Schwerer feldschwächbar
  • Bei Betrieb mit Feldschwächung muss eine mögliche Überspannung im Falle eines Lastabwurfs berücksichtigt werden
  • Abhängigkeit von Magneten

Produktdaten PM-Synchronmotoren VECTOMOTOR VM600m

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VM600M-1AW0318

Marine (Permanentmagnet)

Dauermoment 1): 3180 Nm
Nenndrehzahl nN: 1500 1/min
Nennstrom : 583 Aeff

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VM600M-18W0191

Marine (Permanentmagnet)

Dauermoment 1): 1910 Nm
Nenndrehzahl nN: 1500 1/min
Nennstrom : 460 Aeff

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VM600M-1AW0573

Marine (Permanentmagnet)

Dauermoment 1): 5730 Nm
Nenndrehzahl nN: 1500 1/min
Nennstrom : 820 Aeff

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VM600M-1AW0446

Marine (Permanentmagnet)

Dauermoment 1): 4460 Nm
Nenndrehzahl nN: 1500 1/min
Nennstrom : 639 Aeff

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VM600M-18Z0012

Funktion (Permanentmagnetsynchron)

Nennmoment 1): 32 Nm
Nenndrehzahl nN: 3000 1/min
Spitzenstrom : 115 Aeff

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VM600M-18W0018

Funktion (Permanentmagnetsynchron)

Nennmoment 1): 72 Nm
Nenndrehzahl nN: 3000 1/min
Spitzenstrom : 163 Aeff

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VM600M-18Z0027

Funktion (Permanentmagnetsynchron)

Nennmoment 1): 52 Nm
Nenndrehzahl nN: 3000 1/min
Spitzenstrom : 240 Aeff

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VM600M-18W0027

Funktion (Permanentmagnetsynchron)

Nennmoment 1): 100 Nm
Nenndrehzahl nN: 3000 1/min
Spitzenstrom : 241 Aeff

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Weitere Informationen

Aufbau und Funktion von Permanentmagnetsynchronmotoren

Wie alle Elektromotoren besteht auch der Permanentmagnetsynchronmotor (kurz: PM-Motor) im Wesentlichen aus Stator und Rotor. Der Stator ist mit Spulen besetzt, während auf dem Rotor außenliegende Oberflächenmagnete angebracht sind. Die Wechselspannung liegt an den Statorspulen an, wodurch diese bei Stromfluss ein Magnetfeld ausbilden, das sich durch die Dreiphasigkeit des Stroms fortlaufend im Kreis bewegt. Ein weiteres Magnetfeld umgibt die am Rotor angebrachten Magnete. Die Drehbewegung des Rotors entsteht schließlich durch Anziehung und Abstoßung beider Magnetfelder.

Anwendungsbereiche für Permanentmagnetsynchronmotoren

PM-Motoren mit nicht vergrabenen Magneten eignen sich optimal für Anwendungen, bei denen wenig Platz für den Motor zur Verfügung steht und die von dem hohen Wirkungsgrad bei Volllast, profitieren sollen. Außerdem bieten sich PM-Motoren für Anwendungen an, bei denen keine besonders hohe Feldschwächbarkeit gefordert ist. Dazu zählen z.B. Schiffspropeller, Generatoren oder Nebenantriebe wie Kompressoren.

Weitere Motorentopologien