Diesel-elektrische Antriebslösungen bei Nutzfahrzeugen

Technologie und Anwendungsbeispiele

Bei diesel-elektrischen Antriebssystemen wird die Energie zu 100% aus Verbrennungsmotoren generiert. Die von Verbrennungsmotoren generierte mechanische Energie wird von einem Generator in Wechselstrom gewandelt – somit stellen diesel-elektrische Antriebssysteme streng genommen eigene Kraftwerke dar. Ein Gleichrichter wandelt den Strom daraufhin in Gleichstrom, bevor ein Wechselrichter diesen in einen in Frequenz und Amplitude anpassungsfähigen Wechselstrom wandelt. Dieser Stromwandlungsprozess ist notwendig, da der nachfolgende Elektromotor, der schließlich die Räder antreibt, sonst immer mit gleicher Drehzahl laufen würde. Teilweise wird zusätzlich noch eine Batterie verbaut, die fortwährend vom Verbrennungsmotor geladen wird. Die Kraftübertragung vom Elektromotor auf die Räder bzw. den Propeller bei Schiffen erfolgt entweder direkt oder indirekt mit der Zwischenschaltung eines Getriebes.

Bei der Umsetzung dieselelekrtischer Antribssysteme wird bevorzugt auf Drehstromgeneratoren in Kombination mit Drehstrom-Asynchron-Motoren und elektronische Leistungskomponenten wie IGBTs zurückgegriffen. Der Vorteil liegt darin, dass die Stromfrequenz durch den Umrichter (z.B. VECTOPOWER von ARADEX) der jeweiligen Fahrsituation angepasst werden kann, wodurch die Effizienz gesteigert und Kosten gesenkt werden können.