Hybride Antriebslösungen auf einen Blick

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Je nach Anwendungsfall ca. 20% - 30% Treibstoffeinsparung

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Erhöhte Reichweite: der Verbrennungsmotor übernimmt, wenn die Batterien leer sind

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Rekuperation: 80% der Energie beim Bremsen wird wiederverwendet

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Rein elektrisch: Hohes Drehmoment, umweltfreundliches und leises fahren

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Die Batterien sind über eine externe Ladestation wieder aufladbar

Hybride Antriebstechnik für Nutzfahrzeuge: Technologie und Anwendungsbeispiele

Hybride Antriebssysteme bestehen per Definition aus zwei Antriebskomponenten und zwei Energiespeichern. Anders als bei diesel-elektrischen Antriebssystemen sind jedoch beide Motoren, sowohl der Verbrennungsmotor als auch der Elektromotor, mechanisch an den Antriebsstrang gekoppelt. Wie auch beim vollelektrischen Antriebssystem wird zwischen dem Elektromotor und der Batterie ein Wechselrichter (s. VECTOPOWER von ARADEX) benötigt.

Es gibt verschiedene Varianten, hybride Antriebstechnik umzusetzen. Während bei parallelen Hybriden die beiden Antriebsstränge gleichzeitig wirken, wird beim seriellen Hybrid der Verbrennungsmotor dazu genutzt, die Batterie aufzuladen (=diesel-elektrisch).

Eine weitere, prinzipielle Unterscheidung ist die zwischen einem autarken und einem Plug-in-Hybrid. Der autarke Hybridantrieb lädt die Akkumulatoren seines Elektromotors ausschließlich über den eingebauten Generator. Die Akkus des Plug-in-Hybrids dagegen können auch an der Steckdose geladen werden.

Vor- und Nachteile

Fahrzeuge mit hybridem Antrieb stellen letztendlich einen Kombination aus den jeweiligen Vor- und Nachteilen von Elektro- und Verbrennungsmotoren dar. Während durch den Verbrennungsmotor hohe Reichweiten realisiert werden können, ist das Antriebssystem durch den Elektromotor und den damit verbundenen hohen Wirkungsgrad im Teillastbereich sowie der Möglichkeit zur Rekuperation effizienter als ein Verbrennungsmotor. Zudem ist die Abhängigkeit von einer elektrischen Infrastruktur durch den Verbrennungsmotor abgemildert. Der CO2-Ausstoß ist geringer als bei einem Fahrzeug mit reinem Verbrennungsantrieb, jedoch immer noch höher als bei einem reinen Elektroauto – gleiches gilt im Hinblick auf die Kosten für den Kraftstoffverbrauch. Je nach Bauweise ermöglicht die hybride Technologie eine hohe Flexibilität, da je nach Fahrsituation entschieden werden kann, ob mit Elektro- oder Verbrennungsmotor gefahren werden soll – oder mit beidem parallel. Somit kann bei Verwendung des Elektroantriebes mit hohem Wirkungsgrad im städtischen Verkehr gefahren werden und mit dem Verbrennungsmotoren auf Autobahnen – diese Flexibilität bringt jedoch auch eine relativ komplexe Technik mit sich, da zwei Antriebsstränge verbaut und in Ihrer Funktionsweise aufeinander abgestimmt werden müssen.

Anwendungsbereiche

Hybride Antriebstechnik eignet sich für Fahrzeuge, die sowohl viel im Stadtverkehr unter Teillast als auch unter Volllast auf Autobahnen zum Einsatz kommen und nicht in dem Maße von der elektromobilen Infrastruktur abhängig sein sollen, wie es bei reinen Elektrofahrzeugen der Fall ist. Das VECTOPOWER Energiemanagement arbeitet zuverlässig in Hybridantrieben für Nutzfahrzeuge, Schiffe und Schienenfahrzeuge.

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